Interview mit Kerstin Gier

Danke Kerstin Gier, dass Sie sich die Zeit nehmen mir ein paar Fragen zu beantworten.

Kerstin, Sie wollten schon in der Grundschule Schriftstellerin werden. Was hat Sie an diesem Beruf so fasziniert?

Ich dachte, man sitzt irgendwo ganz allein auf einer Alm, denkt sich die schönsten Geschichten aus und wird einfach nur in Ruhe gelassen – irgendwie fand ich die Vorstellung damals wohl sehr reizvoll. Dabei wird man gar nicht in Ruhe gelassen. Allerdings ist das hier auch keine Alm.

Welches Buch war Ihr Lieblingsbuch in der Kindheit?

Ich mochte alles von Astrid Lindgren, und da ich keine Bücher wie Hanni und Nanni und Kiki auf dem Ponyhof lesen durfte (meine Mutter fand, das sei Schund) las ich die Bücher, die ich hatte und die ich mochte wohl an die hundertmal. Deshalb kann ich sie heute noch absatzweise auswendig zitieren.

Wie muss ich mir Ihren Alltag vorstellen? Ich schreibe z.B. Gedichte und ja, ich erwische mich mit einem Block in der Tasche damit ich für evtl. tolle Gedankenblitze gewappnet bin. Geht es Ihnen ähnlich?

JA! Ich habe so hübsche Leerbände, die ich mit mir herumschleppe, neben dem Bett liegen habe und auch einen in der Küche. Und da schreibe ich alles ein,…… (mehr)

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