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Kerstin Gier – Ein unmoralisches Sonderangebot

Partnertausch mal anders: Der tyrannische Fritz, verwitwet und sonst äußerst geizig winkt seinen Söhnen mit Geld – einer Wette wegen.
Vorraussetzung ist allerdings, sein Sohne Stephan und Oliver tauschen für ein halbes Jahr die Frau. So tauscht die ehrgeizige Evelyn ihr Luxuspenthouse und wohnt fortan im Haus ihres Schwagers. Olivia zieht derweil zu Oliver…
Kerstin Gier versteht es ihre Leser(innen) zu fesseln. Sei es mit witzigen Dialogen oder spritzigen Pointen. So ist es kein Wunder, dass ich auch dieses Buch von ihr an einem Stück gelesen habe. Keine Szene erscheint langweilig oder langatmig. Immer wieder musste ich beim Lesen lächeln und die Hauptfiguren sind so liebenswert beschrieben, dass man das Gefühl hat sie richtig gut zu kennen. Selbst der alte Fritz ist auf seine Art irgendwie total nett.
Der typische GIERsche Humor spinnt sich auch hier wieder wie ein roter Faden durch die Seiten und auch wenn dieses Buch meiner Meinung nach nicht ganz an ihre anderen Bücher heranreicht, so ist es doch ein kurzweiliges Lesevergnügen.
Ein unmoralisches Sonderangebot“ wurde 2005 mit der „DeLia“ für den besten deutschsprachigen Liebesroman ausgezeichnet.
© Ricarda Ohligschläger