Was macht eine gute Rezension aus?

Wieviel sollte eine Rezension über den Inhalt des Buches verraten?
Mich nervt es z.B. wenn der ganze Inhalt vorweg genommen wird (Warum sollte ich das Buch dann noch kaufen??).

Wie sollte die Rezension aufgebaut sein? Gehören Informationen (Kurzvita) zum Autor mit hinein?

Braucht eine gute Rezension überhaupt einen Aufbau?

Was sollte unbedingt hinein und was eher nicht? Stören euch z.B. Sätze wie „Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.“

Mich interessieren hier beide Seiten. Autoren- und Lesersicht.

Schreibt mir eure Meinung.

5 Kommentare Gib deinen ab

  1. Daniel sagt:

    Ich für meinen Teil bevorzuge Rezensionen vor allem, wenn sie ohne einen expliziten, vorgegebenen Aufbau geschrieben sind. Warum? Weil sie gerade deshalb die Meinung des Rezensenten in (s)einer individuellen Form widerspiegeln 😉 Ist vor allem oft der Fall, wenn das Buch den Besprecher fasziniert hat.
    Hin und wieder wertschätze ich zudem ein paar kleine Textauszüge; bspw. auch gern den ersten Satz des Buches als Zitat, woraufhin dann der Rezensent direkt mit seiner Besprechung einsteigt.

  2. tinius sagt:

    Das ist schwierig zu beantworten, aber einige Notwendikeiten und Möglichkeiten möchte ich schon benennen : eine selbsterstellte Inhaltsangabe, Ansätze von Analyse und Interpretation, um die Intention des Autors und das Gelingen oder Mißlingen konstatieren zu können, Arbeit am Text, Aufarbeitung in Ansätzen sowohl des Bildungshintergrunds als auch der Einordnung in den Kontext der Literatur. LG tinius

  3. Pingback: [AufgeLESEN] September 09 at www.BuchSaiten.de
  4. pzychobunny sagt:

    Also ich persönlich teile meine Rezensionen immer in zwei Teile: einen Teil mit einer kurzen Inhaltsangabe, die den Inhalt möglichst verschleiert darstellt, denn mich würde es ebenso nerven, wenn ich eine Rezension lese, in der schon alles vorweg genommen wird. Im zweiten Teil schreibe ich über meine eigene Meinung zum Buch. Wie ich den Schreibstil fand, wie das Buch auf mich gewirkt hat, was ich eventuell verstörend fand etc. Mir ist dabei durchaus bewusst, dass nicht jeder meine Meinung teilt, schließlich steht ja auch „EIGENE Meinung“ davor 😉
    Aber ich bin der Meinung jeder sollte seine Rezension aufbauen, wie er will. Es gibt kein richtig oder falsch und der Leser kann sich bei der Fülle von existierender Rezensionen dann die aussuchen, die ihm am ehesten zusagt.

  5. karfie sagt:

    Ich finde vor allem sie muss von Herzen kommen. Das Buch das uns berührt hat sollte genau so eine Rezension verdienen.
    Ansonsten halte ich mich nicht gerne an Regeln 🙂

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