Petra Schier las aus „Verrat im Zunfthaus“

Gestern Abend haben wir, mein Mann und ich, uns auf den Weg nach Rheinberg gemacht, wo Petra Schier, anlässlich der „Nacht der Bibliotheken“ in der Stadtbibliothek las. Auch wenn unser Navigationsgerät uns nicht dienlich sein wollte, haben wir den Weg sehr gut gefunden.
Die Lesung wurde in einer Kapelle, die in das Gebäude der Stadtbibliothek integriert ist, gehalten. Das Ambiente war sehr schön und hell, nur leider etwas kühl, da die Heizung ausgefallen war, wie uns die Leiterin der Bibliothek im Nachhinein noch erläuterte. 

Petra Schier gab vor der Lesung noch Interviews. Ich nutze die Gelegenheit, ein Foto zu machen, da mich ihr Gewand sehr interessierte. Frau Schier trug nämlich die mittelalterliche Kleidung einer Bürgersfrau. Am Beginn der Lesung erklärte sie einige Details dieser Kleidung, so deuteten die Schleppen am Ärmelsaum auf die Höhe des Standes hin: Je länger diese waren, desto angesehener und reicher war die jeweilige Dame.

Petra Schier 001

Frau Schier begann dann die Lesung aus „Verrat im Zunfthaus“, einem weiteren Teil der Adelina – Reihe, die im nächsten Jahr durch „Frevel im Beinhaus“ Zuwachs erhält. Und auch „Die Stadt der Heiligen“ wird eine Fortsetzung erhalten: Im April 2010 erscheint „Der gläserne Schrein“.

Petra Schier 002

„Verrat im Zunfthaus“  handelt vom Fund einer übel zugerichteten Leiche, die die junge Apothekerin Adelina bei einem Besuch im Zunfthaus entdeckt. Auch deren Verlobter, der Zunftmeister wird kurz darauf tot aufgefunden, und so muss man den Verdacht, dass es sich um eine Eifersuchtstat handelte, ausschließen. Als dann auch noch Münzen bei Adelina auftauchen, die dem Bestechungsgeld der Patrizier an die Zünfte entstammen, gerät Adelina selbst in den Verdacht, die Stadt Köln verraten zu haben.

Die Autorin las, nach einer kurzen Pause, dann noch aus ihrem gerade erschienenen Buch „Die Eifelgräfin“ , welches auf der Burg Kempenich spielt.
Ich fand den Abend sehr gelungen, hatte ich doch auch Möglichkeit mit der Autorin zu sprechen. Ich muss sicher nicht erwähnen, dass ich nicht bücherlos nach Hause fuhr, oder??

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