Lange Lesenacht in Dormagen bei „Seitenweise“

Letztes Jahr, las ich auf der Website der Buchhandlung Seitenweise von einer gelungenen und abwechslungsreichen Lesenacht. Mhhh, dachte ich, da musst du dich mal drüber schlau machen. Gesagt, getan, und so erfuhr ich beim Stöbern auf der Website, dass es einmal im Jahr eine Lange Lesenacht gibt. Von 20 bis 3 Uhr konnte man in Büchern lesen, in Ruhe stöbern und einfach mal seine Büchersucht ausleben.
Keine Frage, dass ich mir dann für die Lesenacht 2009 direkt Karten besorgte. Und gestern war es dann soweit.

Einlass war ab 19.30 Uhr. In der ganzen Buchhandlung waren kleine Sitzecken eingerichtet worden. Es gab einen Getränke, Knabbereien, kleine Snacks, später auch noch eine Mitternachtssuppe und natürlich Bücher.
Bücher zum anfassen, querlesen, bestaunen.
Und wie sollte es auch anderes sein: zum kaufen.

Ich ging dabei so vor, dass ich mir interessant erscheinende Bücher immer mit in „meine“ Leseecke nahm und dann dort in Ruhe querlas.
U.a. las ich

Markus Heitz – Blutportale
Wulf Dorn – Trigger
Joy Fielding – Im Koma
Christine Lehmann – Der Ruf des Kolibris
Maria Àngels Anglada – Die Violine von Auschwitz
Audrey Niffenegger – Die Frau des Zeitreisenden

Gekauft habe ich

Ulf Schiewe  –  Der Bastard von Tolosa
(Dieses Buch wurde neulich bei Facebook von Iris Kammerer empfohlen)

Nina Blazon – Totenbraut
(Dazu müsst ihr euch unbedingt mal den Trailer anschauen!! Das war schon ein „Wunschlisten“grund, aber dann wurde mir das Buch auch noch von Nicole Rensmann empfohlen)

Suzanne Collins – Die Tribute von Panem
(Als ich bei Kerstin Gier ´s Lesung in Kerpen war, sprach sie im Nachhinein über dieses Buch und das es „so dicht“ ist, halt einfach toll – und so stand es schon länger auf meiner Wunschliste)

Achso Blutportale und  Die Violine von Auschwitz hole ich mir auch noch. Die zwei Bücher sind schon für mich reserviert worden….

Die Violine von Auschwitz“ erzählt die Geschichte des Geigenbauers Daniel, dessen Überleben im Konzentrationslager vom Bau einer Geige für einen Lagerkommandanten abhängt – einer Geige, die inmitten des Grauens zum Symbol für Hoffnung und Menschlichkeit wird.“ (Quelle: www.amazon.de)

Was gibt es noch zu berichten??

1. Die Buchhandlung kann man auch anmieten für private Lesenächte. Da schlummert gerade eine Idee in meinem Kopf, die ich aber vorerst auch schlummern lasse – vielleicht. 😀

2. Einen Literaturkreis gibt es dort auch, der sich alle 4 Wochen trifft und Anfang Dezember bin ich das erste Mal mit dabei. Ich werde dann berichten.

Zu Hause war ich gegen 1 Uhr – ich war einfach müde vom Lesen, von den Eindrücken und überhaupt. Aber es war ein toller Abend und auf alle Fälle wiederholungswert!!!

Kommentar verfassen