Kerstin Gier – Smaragdgrün

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Aus. Vorbei. Unwiderruflich zu Ende.

Ich weiß ehrlich nicht, ob ich im Moment lachen oder heulen soll, denn ich habe „Smaragdgrün“ ausgelesen.
Die fast 500 Seiten sind nur so an mir vorbeigeflogen, ich habe jede einzelne genossen – manche auch mehrmals – und nun wünsche ich mir ebenso ein Zeitreisgen wie Gwendolyn es hat, um die Zeit zurückzudrehen und noch einmal voller Spannung bei „Rubinrot“ anzufangen.
Aber mich tröstet, dass es mir sicher nicht alleine so geht und für den Notfall stehen die drei Bände mit dem wunderschönen Scherenschnittumschlag jederzeit griffbereit in meinem Regal. Und wer weiß, vielleicht lese ich sie wirklich alle noch einmal.

Ich muss mich jetzt echt zurückhalten, um nichts vom Inhalt zu verraten, denn ich möchte all denen die das Buch noch nicht gelesen haben, die Chance geben es genauso zu genießen wie ich es tat.
Nur so viel sei verraten: es geht turbulent, dramatisch, romantisch, lustig und kriminell zu. Manchmal abwechseln und manchmal passiert das alles zusammen.

„Smaragdgrün“ schließt direkt an das Geschehen von „Saphirblau“ an. Nicht nur aus diesem Grund sollte der vorige Band unbedingt gelesen werden.
Schon nach einigen Seiten gelingt es Kerstin Gier – wie nicht anders zu erwarten – ihre Leserschaft erneut in das dramatische Geschehen hinein zu manövrieren. Gekonnt verbindet sie dabei die Ereignisse aus den vorherigen Bänden mit neuen Ereignissen. Ihre Helden sind gewohnt liebenswert und die Dialoge sprudeln über vor Wortwitz.

Gwendolyn und Gideon werde ich jedenfalls nicht so schnell vergessen. Schließlich sind sie schuld daran, dass ich mit über 30 Jahren Fan von Jugendbüchern wurde. Okay, die Autorin hat einiges dazu getan! Obwohl sie sich mit dieser Trilogie auf neue Pfade begeben hat, hat sie mich mindestens genauso begeistert wie mit ihren humorvollen Frauenromanen. Und ich weiß gar nicht, was ich mir jetzt mehr wünsche soll. Einen Chronographen um die Zeit zurückzudrehen, einen vierten Teil der Edelstein ‚ Reihe oder doch mal wieder einen Frauenroman. Ich bin mir sicher einer dieser Wünsche wird im neuen Jahr erfüllt. 🙂

Fazit: Hat sich das Warten gelohnt? Und wie!
© Ricarda Ohligschläger

6 Kommentare Gib deinen ab

  1. Ich darf noch nicht. Seit ein paar Tagen steht das Buch jetzt hier, aber die Jurybücher, die ich bis zum Januar noch lesen muss, schauen mich vorwurfsvoll an, wann immer ich danach greifen will.
    Mist.
    Aber so habe ich den Genuss wenigstens noch vor mir 😉

  2. Rebecca sagt:

    Ach es war so schön in das Buch einzutauchen, doch leider war ich viel zu schnell durch und das wo ich wirklich 3 Tage gebraucht habe. Doch zum Glück kann man es ja immer wieder lesen.

  3. eva-l@web.de sagt:

    Täuschen mich meine Augen oder ist dein „Saphirblau“ tatsächlich PINK??????

    1. herzgedanke sagt:

      Nein, du täuschst dich nicht. Aber es ist nur wegen dem Licht so :-))

  4. leselounge sagt:

    Schon wieder dieses mysteriöse Häkelschweinchen. Nun, ich weiß mittlerweile, wo es herkommt *Neid*, aber ich bin noch nicht dahintergekommen, was es zu bedeuten hat….Aber man nennt mich nicht umsonst Scherlocka Holmes…
    lg und eine besinnliche Weihnachtszeit Dir und Deinem Lieben!
    Sandra

    1. herzgedanke sagt:

      Sandra, dann lies das Buch doch mal :-)) Dann weißt du wo es herkommt.

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