Markus Barth – Der Genitiv ist dem Streber sein Sex

„Stand-up-Comedy zum Lesen? Ob das gut geht?“, dachte ich als ich den Klappentext las.
Spätestens allerdings nach den ersten Seiten wusste ich die Antwort darauf: JA. Und das gute Gefühl hielt bis zur letzten Zeile an. Das Lächeln im Gesicht übrigens auch. 🙂
Markus Barth sieht die Welt wie sie wirklich ist, nur eben auf humorvolle Weise. Ganz nebenbei erfährt man sogar noch einige Dinge, die man zwar vorher schon wusste, aber bei denen man eben nicht wusste, dass man sie wusste!
Oder wisst ihr auf Anhieb, was Bügelbücher oder Dekodeppen sind? Solche und andere Fragen werden in „Der Genitiv ist dem Streber sein Sex“ beantwortet.

In 46 Kurzgeschichten erzählt der Autor aus seinem Leben. Zahlreiche Alltagssituationen und eigenartige Mitmenschen nimmt er hierbei auf die Schippe und zeigt seiner Leserschaft damit genau den richtigen Blickwinkel auf die Dinge, ohne jemals lächerlich zu wirken.

Ich bin mir sicher „ja genau, so ist es“ werden einige Leser nach der Lektüre sagen, denn das war der Satz den ich beim Lesen am häufigsten murmelte, dachte oder laut prustend sagte.
Meiner Meinung nach ist das Buch genau das richtige gegen Winterdepressionen!
Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert.

Übrigens hatte ich die Gelegenheit Markus Barth live zu erleben und kann es jedem nur empfehlen. (Termine findet ihr auf seiner Homepage www.markus-barth.de)
© Ricarda Ohligschläger

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Marga sagt:

    Der Titel erinnert mich ganz stark an das Buch von Harald Schmidt, das bereits 2007 erschien: Sex ist dem Jakobsweg sein Genitiv. Eine Vermessung….. da hätte man doch besser recherchieren müssen, finde ich, hehe

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