Katarina Fischer – Liebe geht anders

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Es macht großen Spaß ihrer Protagonistin Daphne zu folgen und sich dabei an eigene Singlezeiten zu erinnern, weil sie Glücksmomente und Melancholie direkt aus dem Leben zu Papier gebracht hat.

Wie geht Liebe? Und was kann der Panda dafür?

Die Liebe ist schuld. An allem. Daran, dass der türkische Gemüsehändler sie mit dem Landsmann vom 99-Cent-Laden verkuppeln will. Daran, dass sie bei dem Anblick von Tomatenstrünken am liebsten losheulen würde. Und daran, dass sie nun wieder Farbeimer nach Hause schleppen muss, um ihr Badezimmer zu streichen. Das tut Daphne immer, wenn sich einer aus dem Staub macht. Deshalb reichen ihr die Farbeimer schon bis unters Kinn. Dabei ist sie doch jung, hübsch, intelligent und lustig. Liebe geht anders – und sie wird es ihr zeigen. Ihr und diesem Plüschpanda!
(Kurzbeschreibung laut www.amazon.de)

Dieses Buch lag schon viel zu lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher. Dabei wurde es mir doch schon 2011 wärmstens empfohlen und als ich dann sah, dass bereits ein neuer Roman der Autorin (Jetzt ist bald und nichts ist los – 12. Dezember 2011) erschienen ist, wollte ich unbedingt erfahren, warum und vor allen Dingen Liebe anders geht.

In „Liebe geht anders“ geht es natürlich in erster Linie um die Liebe, wie der Titel schon verrät. Allerdings geht es weniger um die romantische, leidenschaftliche und ewige Liebe, sondern eher um deren chaotische, unerfüllte und manchmal melancholische Form.

Dieser erfährt Daphne, die vor Kurzem erst von Felix verlassen wurde. Das wäre alles kein Weltuntergang, aber Felix ist nicht der erste, der sie verlassen hat. Noch nie in ihrem Leben konnte Daphne einen Mann halten und aus diesem Grund versucht der türkische Gemüsehändler sie ständig zu verkuppeln. Nicht, dass Daphne das nötig hätte, wie sie ihm auch kurzerhand erklärt. Und während Daphne ihren Liebeskummer hinter sich lässt und sich wieder für neue Männer interessiert, schlägt das Chaos bei ihren Freundinnen zu…

Zur Leseprobe

Katarina Fischer schreibt witzig, charmant und sehr treffend über das Single-Dasein, unerfüllte Liebe und die ganz alltäglichen Katastrophen. Es macht großen Spaß ihrer Protagonistin Daphne zu folgen und sich dabei an eigene Singlezeiten zu erinnern, weil sie Glücksmomente und Melancholie direkt aus dem Leben zu Papier gebracht hat.

Fazit: „Liebe geht anders“ überzeugt insgesamt durch sympathische Charaktere und einige Überraschungen. Aber vor allen dadurch, dass dieser Roman eben nicht dem Klischee von der Wolke-Sieben-Romantik-Story entspricht.

Klare Leseempfehlung, nicht nur für Singles und Beziehungschaoten!
© Ricarda Ohligschläger

3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Liebeszitate sagt:

    Das ist das Schöne an der Single-Zeit: dass Glück und Melancholie so nahe beieinander wohnen. 🙂

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