Andreas Winkelmann – Hänschen klein

Abermals ist Andreas Winkelmann ein mitreißender Thriller gelungen, der mir spannende Lesestunden bereitet hat und aufzeigt wohin Mutterliebe führen kann.

Der junge Anwalt Sebastian Schneider bekommt eines Tages einen seltsamen Brief: die erste Strophe des Liedes »Hänschen klein« und das innige Versprechen einer Frau, dass sie und ihr Hans bald wieder vereint sein werden. Sebastian glaubt an einen Irrtum. Er ahnt nicht, dass er einen Liebesbrief in den Händen hält, der sein Leben zerstören wird: den Brief einer Mutter, die – totgeschwiegen, totgeglaubt, dem Wahnsinn verfallen – auf der Jagd nach ihrem Sohn ist. Und bereit, für ihr Hänschen klein über mehr als eine Leiche zu gehen …

(Kurzbeschreibung laut www.amazon.de)

Nun habe ich auch das letzte Buch von Andreas Winkelmann verschlungen und kann nur hoffen, dass es bald Nachschub gibt. „Hänschen klein“ steht seinen anderen Thrillern eindeutig in nichts nach und besticht durch eine durchgängig angsteinflößende, düstere Stimmung. Und das von Anfang an!

Zur Leseprobe

Die Szenerie wechselt zwischen beschaulicher und bedrohender Einsamkeit, was dem Lesefluss zusätzlich Tempo verleiht. Die teils sadistischen Mordszenen sind sicherlich nicht jedermanns Geschmack, steigern aber meiner Meinung nach die Faszination des Buches ins schier Unerträgliche. Man möchte abbrechen vor Ekel und gleichzeitig blättert man weiter um keine einzige Zeile zu verpassen.

Abermals ist Andreas Winkelmann ein mitreißender Thriller gelungen, der mir spannende Lesestunden bereitet hat und aufzeigt wohin Mutterliebe führen kann.

Fazit: Ein spannender Thriller, der durch sein rasantes Tempo und die grausamen Mordszenen fesselt. Andreas Winkelmann lehrt seinen Lesern erneut, was es heißt sich zu fürchten.
© Ricarda Ohligschläger

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. CJ sagt:

    Ich habe alle 4 Bücher auf meinem SuB liegen und jetzt sind sie direkt nach oben gerutscht. Danke. 🙂

    LG Claudia

  2. Nina sagt:

    Du machst mich ja schon sehr neugierig … ich werde mir mal die Leseprobe zu Gemüte führen, vielleicht ist es ja doch etwas für mich 😉
    LG
    Nina

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