Volkmar Nebe und Ralf Pingel – Männer können auch anders

Manchmal muss man Grenzen crossen, um frei zu werden!

„Männer können auch anders“ verspricht der Titel des Buches von Volkmar Nebe und Ralf Pingel. Aber, dass das Buch SO anders ist, hätte ich nie gedacht und habe es damit komplett unterschätzt.

Die Kurzbeschreibung laut www.amazon.de wird dem Buch nicht annähernd gerecht:

So ticken Männer? Unterschiedlicher könnten sie gar nicht sein: Mike schlägt sich in Köln mit Gelegenheitsarbeiten durch, während Tobias in Hamburg als Medienberater das Geld nur so zu scheffeln scheint. Im Zug vertauschen die beiden versehentlich ihre Laptops – und öffnen neugierig die Dateien des anderen. Aus dem Streit über die Rückgabe der Computer entwickelt sich eine seltsame Freundschaft. Tobias versucht Mike zu erklären, wie er die Liebe seines Lebens erobern kann – und Mike will Tobias beibringen, dass Geld nicht alles ist. Dann macht Mike sich auf, Tobias zu begegnen – und eine Überraschung jagt die andere. Intelligent und wunderbar komisch – ein E-Mail-Roman, in dem zwei Männer sich gegenseitig die Welt und die Frauen erklären.

Doch worum geht es nun eigentlich? Einfach ausgedrückt geht es um einen Emailverkehr zwischen dem ewigen Student Mike Gerlach aus Köln und dem erfolgreichen Medienberater Tobias Fürstenberg aus Hamburg. Im Zug vertauschen beide ihre Taschen und nun sitzt Mike mit dem Laptop von Tobias da, und umgekehrt. Bis die beiden Laptops wieder zurück getauscht werden entwickelt sich nun ein reger Emailverkehr, der später weiter geführt wird. Tobias wird zum Lebensberater für Mike und krempelt dessen Leben komplett um. Manchmal geht es dabei äußerst chaotisch zu, aber die Richtung stimmt schon mal. Mike entdeckt seine verborgenen Talente und vor allem eins: die Liebe!

Kein Wunder, dass Tobias Tipps fruchten, denkt sich Mike. Schließlich hat er neben einem tollen Wagen auch noch eine wunderhübsche Frau und eine Tochter. Und um besser zu schlafen trinkt er sicher edlen Rotwein statt Kölsch.
Es kommt wie es kommen muss: Mike möchte Tobias treffen. Und plötzlich überschlagen sich die Ereignisse!

Wie schon oben erwähnt wird weder Titel noch Kurzbeschreibung dem Buch gerecht. Lediglich der Klappentext weist darauf hin, dass mehr in dem Buch steckt als eine harmlose Geschichte zwischen zwei Männern.
Die Protagonisten sind es, die dieses Buch ausmachen. Beide auf ihre Art. Mit Mike möchte man eher wenig zu tun haben und Tobias gerne als guten Freund haben. Mikes Lethargie und Denkweise ging mir ziemlich schnell auf den Keks, daher machte es umso mehr Spaß, seine plötzliche Entschlossenheit zu erleben. Und dazu passt dann irgendwie das Cover. Aus einem Goldfisch wird plötzlich ein bissiger Hai, der sich durchsetzt und kämpft. Das Ende ist dramatisch und emotionsgeladen. Seid gespannt!

Ich hoffe, ich konnte euch mit meiner Rezension zum Buch begeistern, denn es wäre wirklich schade, wenn ihr dieses Buch überseht. Mich hat es sehr begeistert, berührt und zum Nachdenken angeregt. Manchmal ist eben nicht alles so, wie es auf den ersten Blick erscheint.
© Ricarda Ohligschläger

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Ralf Pingel sagt:

    Hallo liebe Ricarda,
    vielen Dank für die nette Kritik zu unserem Buch „Männer können auch anders“! Und Kompliment zu dem wunderschönen Blog – ich bin gleich Fan geworden!! Viele Grüße aus Köln

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