Liz Balfour – Ich schreib dir sieben Jahre

Ein dunkles Geheimnis vor der stürmischen Kulisse Irlands

Wer ist der mysteriöse Fremde, der ihrer Mutter sieben Jahre schrieb? Als die knapp dreißigjährige Ally Briefe eines M. an ihre Mutter findet, ist ihre Welt aus den Angeln gehoben: Hatte ihre Mutter ein Leben, das sie vor jedem geheim hielt? Dabei ist Ally schon genug damit beschäftigt, ihr erfolgreiches, scheinbar perfektes Leben weiterzuführen. Als sie die Briefe liest, kommt ihr ein schlimmer Verdacht: Der Mann, den sie nicht wagt zu lieben, könnte ihr Halbbruder sein.
(Kurzbeschreibung laut www.amazon.de)

Darf ich mal sprachlos sein und nicht wissen, was ich schreiben soll vor lauter Begeisterung für dieses Buch, ja?
Darf ich noch ein kleines bisschen IM Buch bleiben, bevor ich mich den alltäglichen Dingen wieder widme, ja?
Danke! Denn ich fühle mich gerade so unsagbar wohl hier zwischen den Seiten, die mich verschlingen.

Irland ist nämlich sagenhaft schön mit seinen steilen Klippen und dem rauen Wetter. Wenn ich vor mich blicke, dann sehe ich das Meer. Drehe ich mich um, sehe ich die Berge und wenn ich am Nachmittag nach Cork fahre, um dort in einem Pub zu sitzen, dann spüre ich in den Liedern die dort gesungen werden, die Liebe der Männer zu ihrem Land.

Diese Liebe hat Ally jedoch verloren. Genauso wie die Liebe ihrer Mutter. Das glaubt sie jedenfalls. Daher kommt sie ganz selten hierher und wenn dann nur, weil es gar nicht anders geht bzw. weil ihr keine Ausreden mehr einfallen. Meistens enden diese Kurzbesuche im Streit und Ally flüchtet zurück nach London in die Kanzlei, die sie erfolgreich mit ihrem Mann Benjamin führt.
Nun muss sie aber schnell zurück kommen, denn ihre Ma Deirdre liegt im Koma. Dieses Mal bekommt sie zum ersten Mal Angst, dass diese Mauer zwischen ihr und Deirdre für immer bestehen bleibt und mit ihr all die ungesagten Worte.
Zu gern würde sie ihr so viel sagen können wie es Eoin kann, Deirdres Nachbar, der sich wie selbstverständlich an das Bett ihrer Mutter setzt und von seinem Tag erzählt.
Eoin, der eine ganz besondere Faszination auf Ally ausübt und der schon einmal für Verwirrung in Allys Herz sorgte.

Zu alldem findet Ally in dem Cottage ihrer Mutter ein kleines Kästchen mit Briefen. Briefe eines Mannes, der nicht Allys Vater ist und der ihre Mutter sehr geliebt haben muss…

Ally spürt, dass sie einem Geheimnis auf der Spur ist. Einem Geheimnis, welches ihr endlich die Augen öffnet – nicht nur über ihre Mutter, sondern auch über ihr eigenes Leben.

Ally wird auch dich begeistern! Denn sie ist eine starke Persönlichkeit, die in ihrem Leben nicht nur Erfolg kennengelernt hat, sondern auch tiefen Schmerz. Sie fühlt sich bei ihrem Mann Benjamin sicher und hat alles, was sie sich je erträumt hat. Doch ist es das wirklich?

Geh mit Ally auf die Reise durch Irlands grüne Wiesen und entdecke in „Ich schreib dir sieben Jahre“ ein berührendes Familiengeheimnis. Spür den Wind in deinen Haaren und dann frag dich, ob dein Leben so ist wie du es dir wünschst. Denn neben einem sogähnlichen Leseerlebnis macht dieses Buch nachdenklich und auch ein bisschen sprachlos, was man sicherlich an meiner außergewöhnlichen Rezension merkt. 🙂
© Ricarda Ohligschläger

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5 Kommentare Gib deinen ab

  1. Bookaddicted sagt:

    Jaaaa, das klingt toll 😀 Gestern kam das Buch bei mir an, habe es bei Tauschticket ergattert 🙂 Deine Rezi macht ja echt Lust drauf 🙂

  2. Anonymous sagt:

    tolle Beschreibung für ein tolles Buch 🙂 Vielen Dank dafür!

  3. Susanne Lindner sagt:

    Klingt nach Tränen….gekauft 😉

  4. Nina sagt:

    Vielen Dank für die tolle Rezi, die mich sehr berührt hat und Lust auf dieses Buch macht 🙂

  5. Maccabros sagt:

    Hört sich wieder gut an, Irland mag ich auch und noch ein Buch für die kommende „dunkle Jahreszeit“… 🙂

    LG

    Maccabros

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