Wulf Dorn – Dunkler Wahn

Ein Rosenstrauß ohne Absender. Geschenke vor der Haustür. Briefe unter dem Scheibenwischer … Der Psychiater Jan Forstner wird von einer Unbekannten mit Liebesbezeugungen überhäuft. Anfangs glaubt Jan noch an die harmlose Schwärmerei einer ehemaligen Patientin. Doch dann bittet ihn ein Journalist um Mithilfe im Fall einer geistig gestörten Person und wird kurz darauf ermordet. Jan erkennt, dass er ins Visier einer Wahnsinnigen geraten ist. Und seine Verfolgerin schreckt vor nichts zurück. (Kurzbeschreibung laut www.amazon.de)

Dunkler Wahn“ ist der spannende Nachfolger des im Vorjahr erschienenen Buches „Kalte Stille“, welches ich noch nicht kenne und so kann ich restlos überzeugt sagen, dass man „Dunkler Wahn“ auch unabhängig voneinander lesen kann. Kurze Rückblenden klären einiges auf und ich fand mich gut in die Handlung ein.

Wulf Dorns Bücher lassen keinen kalt und so schlug ich mir die Nacht mit diesem packenden Buch um die Ohren. Natürlich im positiven Sinne, denn ich WOLLTE es auch gar nicht aus der Hand legen!

Jan Forstner, die Hauptfigur, wird Opfer einer Stalkingattacke. Der Psychiater gerät dabei immer mehr in einen bedrohlichen Strudel aus Verfolgungswahn und Liebesbeweisen. Rote Rosen, Briefe und Anrufe sind nur die Spitze des Eisberges, denn die Täterin schreckt auch davor nicht zurück eventuelle „Nebenbuhlerinnen“ zu attackieren.

Wulf Dorn führt seine Leser dabei gekonnt auf eine falsche Fährte und überrascht am Ende mit einem grandiosen Ende! Perspektivwechsel sorgen dabei bis zum Schluss für eine ausgefeilte Taktik die Spannung zu halten und dem Leser Gänsehaut zu bereiten.

„Kalte Stille“ ist bereits bestellt und ich freue mich auf weitere packende Lesestunden.
© Ricarda Ohligschläger

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  1. Anja Maliczak sagt:

    Rici, Du kannst Dich auf Kalte Stille freuen …

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