10 Bücher, die ich nie vergessen werde

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Ich wurde auf Facebook von Claudias Bücherregal und Julia Mohr nominiert. Sie wollen wissen welche 10 Bücher mir – warum auch immer – in Erinnerung geblieben sind. Da ich zu jedem Buch gerne noch etwas schreiben möchte, habe ich diesen Blogpost verfasst, da es für eine Statusmeldung evtl. etwas zu viel Text werden könnte.

Die Reihenfolge meiner Auflistung ist unrelevant 😉

1. Rebecca Stephan – Zwei halbe Leben
Jede(r) hat sicher so ein „Heulbuch“ im Schrank stehen, oder? Nun meines ist „Zwei halbe Leben“. Es gibt sicher noch mehr Bücher bei denen ich geweint habe, aber wenn man mich fragt bei welchem Buch ich am meisten geweint habe, dann ist es DAS! Rebecca Stephan ist ein Pseudonym. Die Autorin schreibt ansonsten überwiegend lustige und humorvolle Romane, und genau aus diesem Grund hat mich dieses Buch so erstaunt, bewegt und berührt.

2. Nina George – Die Mondspielerin
Schlicht gesagt ist dieses Buch eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Ich zitiere mal aus meiner Rezension: „Und irgendwie regt „Die Mondspielerin“ auch zum Nachdenken an. Darüber, dass man nie zu alt ist, um seine Träume zu erfüllen und sein Leben lebenswert zu gestalten.“ Dieses Buch hat mich u.a. dazu ermuntert den Mut zu haben mein Leben noch einmal komplett auf den Kopf zu stellen!

3. Kerstin Gier – Für jede Lösung ein Problem
Stellvertretend für alle ihre Bücher steht dieses Buch. Denn es war das erste, welches ich von ihr je gelesen habe. Und nach der Lektüre wollte ich einfach noch mehr und mehr von ihr lesen. Ich war quasi GIERISIERT, und ich bin es heute noch! Kerstin ist meine Lieblingsautorin, steht immer eine Stufe höher als alle anderen und das wird wohl auch immer so bleiben, da sie nicht nur wunderbare und zauberhafte Bücher schreibt, sondern weil sie so ist wie sie ist.

4. Anette Göttlicher – Maries Tagebuch
Stellvertretend für alle ihre Bücher steht dieses Buch. Im Link habe ich alle Bücher aufgelistet. Anette Göttlicher hat mit mir etwas gemacht, was bisher niemand alleine durch ein Buch geschafft hat, denn sie hat mich zum Fotografieren gebracht. Etwas was ich mittlerweile zu meiner großen Leidenschaft zähle!
Jetzt werdet ihr euch fragen wie das geht. Nun es war so: Buch gelesen, Interview geführt, Website bestaunt, Seite gelikt, begeistert gewesen, Kamera gekauft – neues Hobby gefunden. 😉
Wer ihre Bücher gelesen hat, kennt Anettes Schreibstil, der sehr nah am Leben ist und oft habe ich mich gefragt wie viel von ihr wohl in ihren Hauptfiguren steckt. Ich bin mir sicher, dass Anette sehr viel von sich selbst in ihre Bücher einfließen lässt. Und bevor ich weiter schwärme setze ich euch lieber mal ein Link auf ihre Seite:
www.goettlicherfotografieren.de

5. Anne Hertz – Goldstück
In diesem Falle steht dieses Buch stellvertretend für Wiebke Lorenz, denn sie war die erste Autorin die ich bei mir zu einer Wohnzimmerlesung begrüßen durfte. Das war am 12.06.2010.
Der Rest ist Geschichte. Nach einer ziemlich langen Pause in 2011 ging es ab 2012 Schlag auf Schlag:  Andrea Russo, Kerstin Gier, Petra Schier, Eva Völler – um nur einige Autorinnen zu nennen, die ich bei mir im Wohnzimmer begrüßen durfte. Im Moment mache ich diesbezüglich ja „Babypause“, aber so ganz lässt mich das Wohnzimmerlesungsfieber doch nicht los…

6. Anja Jonuleit – Herbstvergessene
Kurz gesagt: eines der besten Bücher, welches ich je gelesen habe und ein absoluter Geheimtipp!

7. Ronald Reng – Robert Enke: Ein allzu kurzes Leben
In keinem Buch habe ich mich jemals so wiedererkannt…

8. Petra Schier – Das Haus in der Löwengasse

9. Charlotte Thomas – Die Lagune des Löwen

8 und 9 stehen für alle historischen Romane, die ich je gelesen habe, denn Petra Schier und Eva Völler (Charlotte Thomas) sind es, die mich mit ihrer bildgewaltigen Sprache immer wieder in die Vergangenheit katapultieren und mir damit eine völlig neue (und alte!) Welt eröffnet haben!

10. Mein eigenes Buch, welches mal wieder auf Eis liegt. Ob es es je zu Ende schreiben werde steht in den Sternen. Ich habe einfach zu viele Hobbys und vielleicht auch zu wenig Ehrgeiz, um dieses Projekt mal ernsthaft(!) durchzuziehen und mehr als die bisher verfassten 150  – 200 Seiten zu schreiben.

Und jetzt muss ich wohl wieder jemanden nominieren. In diesem Falle nominiere ich alle, die Lust haben ebenfalls ihre Liste der  „10 Bücher, die ich nie vergessen werde“ hier als Kommentar oder wie auch immer zu veröffentlichen.
Viel Spaß!

 

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Heidi Cappuccino-Mama sagt:

    Hallo,
    tja, da wären bei mir folgende Kandidaten:

    1.) Die Säulen der Erde (Ken Follett):
    Der Roman, der die Liebe zu historischen Büchern in mir weckte – Liebe auf den ersten Satz – und das war wirklich der Fall…

    2.) Die Wanderhure (Iny Lorentz):
    Diese Serie liebe ich – spannend und mitreissend geschrieben…

    3.) Die Tochter des Salzsieders (Ulrike Schweikert):
    …hmmm, schon wieder ein historischer Roman – ich liebe Schwäbisch Hall, da war das Buch sozusagen Pflichtlektüre. Viele Handlungsorte habe ich schon selbst aufgesucht…

    4.) Heitere Märchen aus aller Welt
    Eines meiner ersten Bücher. Bekam ich vor etwa 35 Jahren von meinem über alles geliebten Opa zu Weihnachten geschenkt – ich liebe dieses Buch und selbst meine Kinder mögen es.

    5.) Garantiert wechselhaft (Fanny Wagner / Carolin Birk):
    Hach, wunderbar geschrieben, humorvoll und fränggisch guad…

    6.) Glückskekssommer (Kerstin Hohlfeld):
    …stellvertretend für die Serie. Ich fühle mich als Rosas Seelenverwandte und darf gar nicht daran denken, dass demnächst das letzte Buch der Serie erscheint – mir fällt der Abschied von Rosa sehr schwer.

    7.) Das Geheimnis der Krähentochter (Oliver Becker):
    …uppps – schon wieder ein historischer Roman – 3 dicke Bände, die ich verschlungen habe.

    8.) Ein Tiger kommt zum Tee (Judith Kerr):
    Ein Bilderbuch aus Kindertagen, das ich geliebt habe und meine Kinder ebenfalls.

    9.) Manchmal muss es eben Mord sein (Frida Mey):
    Niemand mordet so sanft wie Elfie Ruhland… – hach, herrlich – Humor und Krimi in einem Buch vereint…

    10.) Radieschen von unten (Lotte Minck):
    Witzigerweise habe ich nacheinander zwei humorvolle Krimis mit diesem Titel gelesen – beide gefielen mir sehr gut. Loretta Luchs ist mir ans Herz gewachsen, genauso wie ihre Freunde. Demnächst lese ich den dritten Band dieser Serie und freue mich schon darauf.

    Ich muss sagen, dass ich auch Thriller und blutige Krimis liebe, aber auch eben humorvolle. Historische Romane sind glücklicherweise alles andere als verstaubt. Bei Nummer 1,2,3,5,6,7,9,10 handelt es sich um Serien, da bleiben mir natürlich auch die Folgebände im Gedächtnis. Und selbstverständlich gibt es auch noch Tausend andere Bücher, die mir ans Herz gewachsen sind, und die ich nie vergessen werde.

    LG,
    Heidi, die Cappuccino-Mama

  2. Nico sagt:

    Vorweg gesagt: Ich liebe Frankreich und das Reisen. Das beeinflusst mich in meiner Bücherwahl sehr. Zu einigen Büchern hat mich Rici inspiriert, danke dafür!

    – Das Lavendelzimmer, Nina George
    Bücher als Medikament, eine schöne Idee. Der „Arzt“, ein Buchhändler ist mit dem Hausboot unterwegs durch Frankreich, seinen Erinnerungen hinterher. Hat mich dazu inspiriert in das Bücherdorf nach Frankreich zu fahren. Das Buch hat mir das Herz geöffnet, ich war begeistert.

    – Das Lächeln der Frauen, Nicolas Barreau
    Wieder so ein herzöffnendes Buch und so intelligent geschrieben. Verlagsleben und Frankreich, zwei Dinge, die ich liebe.

    – Nachricht von dir, Guillaume Musso
    Wieder Frankreich. Und News York. Der Vertausch von Handys am Flughafen bringt eine Menge Komplikationen und amüsante Wendungen mit sich. Ich fands originell.

    – Sarahs Schlüssel, Tatiana de Rosnay
    Bedrückende, aber eindrucksvolle Geschichte aus dem 2. Weltkrieg, die in Frankreich spielt. Sarah, ein jüdisches Mädchen, wird nach der Deportation durch die französische Polizei von ihren Eltern getrennt. Nach angstvollen Tagen gelingt ihr die Flucht. Sie muss ihren kleinen Bruder retten, den sie zu Hause im Wandschrank versteckt hat – den Schlüssel dazu hält sie in der Hand …
    Ist das nicht eine grausige Vorstellung?

    – Der Bibliothekar, der lieber dement war …, Dimitri Verhulst
    Das Thema Demenz mal von der anderen Seite beleuchtet – ein Insasse, der seine Demenz nur vorgaukelt und deshalb alles mitmacht, was von ihm erwartet wird. Ein paar urkomische Ideen sind dabei – und bringen auf unterhaltsame Weise Aspekte der Krankheit Demenz näher. Ich denke, jeder von uns fürchtet sich ein wenig vor dieser Krankheit, jeder ist mal vergesslich, mit zunehmendem alter umso mehr. Es ist ganz klar, dass hier niemand lächerlich gemacht wird oder die Krankheit heruntergespielt wird, sondern der Aufhänger für eine makabre Angelegenheit.

    – Ein ganzes halbes Jahr, Jojo Moyes
    Ich konnte nicht aufhören zu lesen. Wie Louisa mit dem gelähmten Will umgeht, so gar nicht kitschig oder pathetisch. Die Frage von lebenserhaltenden Maschinen, Selbstmord und Sterbebegleitung wird hier verarbeitet.

    – Der Circle, Dave Eggers
    Google hoch 10 in einigen Jahren. Das „1984“ der heutigen Zeit. Beklemmend, visionär, gruselig. Setzt sich krititisch mit dem Umgang mit Daten auseinander und beleuchtet das Für und Wider der Social Media. Ein Roman, den man gelesen haben sollte.

    – Das Herzenhören, Jan-Philipp Sendker
    Habe ich geliebt. Spielt in Burma, eine Frau ist auf der Suche nach ihrem Vater und entdeckt ihre Wurzeln. Eine ganz ganz feinsinnige Liebe wird beschrieben. Hat mich als Sensibelchen extrem angesprochen.

    – Das große Los, Meike Winnemuth
    Geld gewonnen, ab auf die Reise. 12 Städte, die die Journalistin schon immer mal bereisen wollte, klappert sie ab und berichtet über ihre Erlebnisse, dinge, die sie schon immer mal tun oder lernen wollte, Zufälle, Mentalitäten. Inspiriert und macht Fernweh!

    – Beim Leben meiner Schwester, In den Augen der anderen, Jodi Picoult
    Habe glaube alles von Picoult gelesen. Meistens wird anhand eines Prozesses versucht der Wahrheit eines Vorfalls auf den Grund zu gehen. Mein erstes Buch von ihr war lange vor der Verfilmung Beim Leben meiner Schwester und das Ende hat mich umgehauen. In den Augen der anderen ist ebenso intensiv. Sie versteht es moralische und ethische Fragen aufzuwerfen, eigene Standpunkte zu überdenken. Es ist nicht alles so wie es scheint. Allerdings ist in allen Büchern ein Schuss amerikanische Pathetik, aber die Themenwahl und das detailreiche Ausarbeiten ihrer Figuren macht es immer wieder wett.

    Und weil es einer Leseratte ja eigentlich gar nicht gelingt nur 10 Lieblingsbücher zu listen, sind hier noch ein paar weitere, die mir so spontan eingefallen sind…

    Der Seidenfächer, Lisa See

    Ich bin Charlotte Simmons, Tom Woolfe

    Leon und Louise, Alex Capus

    Die Tibetanerin, F de Cesco

    Lieblingsgefühle, Adriana Popescu

    Honigtot, Hanni Münzer

    Der Schatten des Windes, Zafon

    Alles, was bleibt, Annette Hohberg

    Ein Geschenk von Tiffany, Karen Swan

    Zusammen ist man weniger allein, Gavalda

    Was ich liebte, Siri Hustvedt

    … Und natürlich das noch nicht veröffentlichte Buch von Rici. Mach dich dran!

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